Mit 'US-Präsidentenwahl 2008' getaggte Einträge

‘Change can happen’ – Obama wird neuer Präsident

Yes, it happens ;-) Barack Obama wird 44. Präsident der Vereinigten Staaten. Der Kandidat der Demokraten setzte sich deutlich gegen seinen Kontrahenten von den Republikanern, John McCain, durch. Nach Hochrechnungen sicherte sich Obame 349 Wahlmännerstimmen und überschritt damit die erforderliche Marke von 270 Wahlmännern. Es werden zwar noch mehrere Bundesstaaten ausgezählt, aber der Vorsprung ist bis jetzt schon beachtlich. Die Amerikaner haben damit erstmals einen Kandidaten mit dunkler Hautfarbe zu ihrem Präsidenten gewählt.

Das US-Wahlsystem

americavotes_150Der US-Präsident wird in indirekter Wahl gewählt. Die 153 Millionen wahlberechtigten Bürger wählen nicht den künftigen US-Präsidenten, sondern ein Gremium aus derzeit 538 Wahlmännern.

Wie viele Wahlmänner ein Bundestaat stellt, richtet sich nach der Bevölkerungszahl. Die Wahlmänner wählen den Präsidentschaftskandidaten (Obama oder McCain), der in ihrem Staat die meisten Stimmen bekommen hat. Sollte sich also zum Beispiel im größten Bundesstaat Kalifornien (35 Mill. Einwohner, 54 Wahlmänner) eine Mehrheit für den demokratischen Bewerber entscheiden, bekommt dieser alle 54 Stimmen der kalifornischen Wahlmänner.

Die Wahlmänner geben 41 Tage (15.12.2008) nach der Wahl ihre Stimme ab. Der Präsidentschaftskandidat, der die absolute Mehrheit der Wahlmänner hat (mindestens 270), wird neuer Präsident der Vereinigten Staaten.

Gibt es im Wahlmännergremium keine absolute Mehrheit, wählt das Repräsentantenhaus den Präsidenten.

Amtseinführung des neuen Präsidenten ist im Folgejahr 2009 am 20. Januar.

US-Präsidentenwahl 2008

Heute geht ein über 2 Milliarden US-Dollar teurer Wahlkampf um den nächsten Präsident der Vereinigten Staaten zu Ende. Ab 13 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (7 Uhr Ortszeit) können die Bürgerinnen und Bürger in den USA zwischen Barack Obama und John McCain den Amtsnachfolger von Georg W. Bush wählen. Als klarer Favorit gilt nach wie vor der Demokrat Obama. Doch Amerika wäre nicht Amerika, wenn da nicht doch noch eine Überraschung möglich wäre (was ich natürlich nicht hoffe ;-))

Die US-Wähler müssen entscheiden, wer die zentralen (Problem-)Fragen des Landes richtig angehen kann: Wie kann Amerika in der internationalen Finanzkrise bestehen? Wie die Kluft zwischen Arm und Reich im Land überwinden? Wie soll die letzte verbliebene Supermacht künftig ihre Außenpolitik ausrichten? Und wie die Kriege im Irak und in Afghanistan gewinnen?


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