Aus dem ehemaligen Flughafengelände Tempelhof ist ein weitläufiger Park geworden, der für alle frei zugänglich ist. Wenn auch nicht ganz so frei, wie sich das einige Besucher gerne gewünscht hätten. Der Zaun rund um das großflächige Areal bleibt und um 22 Uhr schließt der Park – was einigen Aktivisten Gestern am Eröffnungstag gar nicht schmeckte. Nach einer Demonstration wurden zeitweise die Eingänge für Besucher gesperrt.

Heute am 9. Mai verlief aber alles friedlich und ich konnte eine Runde mit dem Radl’ auf den Start- und Landebahnen des über 300 Hektar großen Flughafengeländes drehen und das etwas in die Jahre gekommene Terminal in Augenschein nehmen.

Die Dimensionen sind schon gewaltig. Ich hatte zuvor noch keine Möglichkeit mal ein ausgewachsenes Flugfeld ohne Flugzeuge zu betreten. Da wo bis vor kurzem noch große “Vögel” rumrollten, flanieren seit gestern Menschenmassen. Wer nicht Stunden zu Fuß unterwegs sein möchte, dem sei dringend die Mitnahme eines Fahrrades angeraten.


Eigentlich beziehe ich meine Informationen über das, was gerade so in der Welt los ist ausschließlich über das Internet. Es macht den Anschein, dass Printmedien durch das Internet früher oder später verdrängt werden.
